
Der Tigermann
auf ewig gezeichnet
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»Der Tigermann« beschreibt das Leben von Günter Charell,
beginnend mit dem Tag, an dem sich sein Leben gänzlich
änderte: Durch einen spektakulären Arbeitsunfall mit 11
Tigern war sein bisheriges Leben im Alter von 24 Jahren fast
beendet. Während der mehrstündigen Operation
durchlebt er eine Nahtod-Erfahrung. Er beschreibt seine
schreckliche Kindheit, die ebenso schlimme Jugendzeit und
schließlich, wie er zum ›Tigermann‹ wurde. Er schildert die
Zeit nach seinem Unfall, die fast anderthalb Jahre in den
verschiedenen Krankenhäusern, seine Erfahrung mit den
Medien und wie er Leben lernen musste – mit nur einer
halben Hand. Wirklich aufwärts geht es für ihn, als er seine
jetzige Ehefrau Adelheid kennenlernt und dann Sohn
Andreas geboren wird. Die kleine Familie ist glücklich, fühlt
sich aber in Deutschland nicht mehr wohl. Vor allem Günter
Charell fühlt sich von Familie und Freunden im Stich
gelassen, und geht schließlich mit seinen Liebsten nach
Spanien. Dort leben sie vier Jahre, bis zum nächsten
Schicksalsschlag. Es folgt die Rückkehr nach Deutschland,
wo er sich und seiner Familie mit Steinkunstartikeln eine
weitere Existenz aufbaut, durch die Osterweiterung und gesund-
heitsbedingt dies aber wieder aufgeben muss.
»Ich bin nicht ›behindert‹, denn eine Behinderung
beginnt im Kopf, nicht in den Armen und Beinen!«, so
Günter Charell. Und er sagt damit etwas schier
Unfassbares, denn …
… er ist
Der Tigermann!
11 Tiger – so lange von ihm umsorgt und verehrt –
nehmen ihm nicht nur fast das Leben, sondern vor
allem auch jede Perspektive – und das mit gerade
einmal 24 Jahren. Doch er gibt nicht auf, wird zum
(fast schon berühmten) Tigermann. Er kämpft sich
zurück ins Leben, nimmt sein Glück in die eigenen
Hände – auch wenn ihm dafür nur eine halbe Hand
bleibt …